Fotografien zur Intimität unter Freundinnen

In der aktuellen Ausgabe des Le Dépanneur magazine, das sich der Kunst und Kultur widmet, ist die Fotografin Cloe Logan mit ihrer Bilderserie „Lady Love“ vertreten,  in der sie die Intimität zwischen Freundinnen einfangen und zeigen will.

CLOE LOGAN is a portrait and documentary-style film photographer in Vancouver, B.C., where she lives with friends, fellow artists and a darkroom in her home. Cloe is a regular contributor to Le Dépanneur, and Lady Love is her representation of female friendship. (http://www.depanneurmagazine.com/contributors.html)

Ich persönliche hätte mir auch Bilder von Freundinnenschaften nicht nur zwischen sehr jungen sondern auch zwischen älteren Frauen gewünscht, um mit dem noch immer bestehenden Klischee zu brechen, dass enge Frauenfreundschaften vor allem in der Lebensphase der Pubertät zu finden seien und später durch Liebesbeziehungen abgelöst würden, was so weder meiner Realität noch der vieler anderer Frauen entspricht. Auch ist mir die Gleichsetzung zwischen Nacktheit und Intimität nicht ganz plausibel, da es für mich auch viele andere Formen von Intimität unter Freundinnen gibt.

Trotzdem finde ich diese Fotoserie jedoch toll und freue mich über jede Künstler*in, die das Thema Frauenfreundschaften oder Freund*innenschaften allgemein aufgreift und sichtbar macht!

Und nun seht HIER selbst!

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„Für eine Politik der Freundinnenschaft“!

Das Blog-Thema „Freundinnenschaften“ hat es mit einem tollen und ausführlichen Artikel von Lea Susemichel in die aktuelle Ausgabe des feministischen Magazins an.schläge geschafft und dazu mit dieser schönen Grafik von Alma Weber sogar aufs Cover!

Illustration: Alma Weber

Illustration: Alma Weber

In ihrem Beitrag mit dem Titel „Best Friends Forever“ wendet sich Lea Susemichel den Frauenfreundinnenschaften aus feministischer Perspektive zu. Unter anderem kritisiert sie dabei gängige Geschlechterklischees zu Freundschaftsbeziehungen und betont, dass die politische Dimension des Privaten auch für Freundinnenschaften gilt: Solidarität und Sisterhood, Yeah! Aber lest selbst >!

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Über Glück, Anforderungen und Probleme eines freundinnenzentrierten Lebens

Briallen Hopper’s Artikel „Relying on Friendship in a World Made for Couples“ ist ein großartiges Plädoyer für eine freundinnenzentrierte Lebensweise, denn sie beschreibt auf sehr anschauliche, offene und berührende Weise sowohl den Gewinn dieser Lebensform als auch die Herausforderungen und Schwierigkeiten, die damit verbunden sein können.

When friendships are your primary relationships, friendship isn’t just important: It’s existential…It’s difficult to organize your life around friendship in a world that’s built for couples, and it’s doubly difficult when your time with friends is seen as a fun extracurricular instead of a basic human need…

Single women deal with their intense dependence on friendship in different ways. Some of us rely on a best friendship that’s as complicated as a love affair, or a few close friendships that are as familiar as a family. I’ve tried both, with mixed results:…

Because single women often put friendship at the center of our lives, it can be hard for us to be friends with people who see friendship as peripheral, as many partnered people do…Even when both people make the relationship a priority, friendship across the lines of marital status takes work…

Den ganzen Beitrag lesen und zwar hier! >

 

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What about: Your Best (Girl-)Friend Is Your Soulmate?!

Es kann gute Gründe geben, hier auf einen Beitrag der „Cosmopolitan“ hinzuweisen, nämlich wenn es dort einen Beitrag gibt mit dem Titel

„10 Signs Your Best Friend Is Your Soul Mate. True love doesn’t necessarily have to be romantic.“

und dieser ein Plädoyer für beste Freund*innenschaften ist – Yeah!

Lest selbst!

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Schließt neue beste Freundinnenschaften!

Olja Alvir hat für das Missy Magazin einen Beitrag geschrieben, für den es sich sehr lohnt endlich diesen Blog mal wieder anzuwerfen. In ihrem Beitrag mit dem Titel „With a little help from my girlfriends. Freund*innenschaften sind politisch. Eine Kontaktanzeige“ schreibt sie davon, dass sie enge beste Freund*innen, wie sie sie zuletzt in der Pubertät hatte, heute als Erwachsene vermisst:

„Aber ich persönlich möchte das heute eigentlich schon, auch mal meine Freund*innen in den Arm zu nehmen, ihre Hand zu halten, mich auch körperlich und nicht nur geistig bei ihnen anlehnen zu dürfen. Ich möchte Pyjama-Partys, stundenlange Telefonate, Kichern über Insiderwitze. Ich will jemanden, vor der ich nicht performen muss. Jemanden, zu der ich in keiner ironischen Distanz stehen muss. Ja, mir egal, ob das jetzt kindisch klingt, aber ich will Tränen und Trösten im Club, liebe Einträge im Tagebuch, tausend am Sofa vertratschte Tage.“

Dabei kritisiert sie, dass dazu auch die gesellschaftliche heteronormative Zurichtung auf die Zweierbeziehung und die Abwertung von Frauenfreundschaften beitragen:

„Es ist nicht vollkommen meine Schuld, dass ich jetzt ohne beste Freundin dastehe, die Desolidarisierung, Isolation und das Konkurrenzdenken ist im Patriarchat durchaus gesellschaftlich so gewollt und forciert…“

Und macht sich stark dafür, dass Frauen den Wert von Frauenfreundschaften ernstnehmen:

„Weil ich habe endlich verstanden: Wenn mich Leute in meinem Leben, ob emotional oder beruflich, unterstützt haben, waren es zu 99,9 Prozent Frauen. Wir sind, wir müssen füreinander da sein. Also, wenn du zufällig meine neue (alte) beste Freund*in bist und das liest – sei doch so nett und meld dich.“

Den ganzen sehr lesenswerten Beitrag von Olja Alvir  findest du > hier!

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The Buddy Project: „making friendships and saving lives, one buddy at a time“

„Gabby Frost founded Buddy Project on April 8th, 2013, when she was 15 and a freshman in high school. She was motivated to create this initiative after a few of her friends told her they were going through mental illness, self-harm addiction, and suicidal thoughts and always told Gabby how her support helped them. After discovering many teens on Twitter were going through the same problems, Gabby remembered what her friends told her about how much support from a friend meant to them…Buddy Project, Inc. is a non-profit movement that aims to prevent suicide, self-harm and eating disorders by pairing people as buddies. We will primarily focus on children, teens and young adults across the globe by providing positivity, companionship, resources and education, in order to reduce the stigma of mental illness, bullying and negativity on social media. By introducing these concepts at an early age, we hope to promote empathy, compassion and awareness of mental health issues… As of February 4th, 2016, over 130,000 people have signed up to receive a buddy.“ > Website: http://www.buddy-project.org/

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„Zwischen uns wird’s immer anonymer“

Ein weiterer Song über das Ende einer Liebesbez… Nein halt – zur Abwechslung mal über das Ende einer Freundschaft!!!

Die Band „AnnenMayKantereit“ singen im Song „Wohin du gehst“ davon, wie es sich anfühlt, wenn Freund*innenschaften auseinander gehen :

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