„Diese Intensität mit der ich Freundschaften nachgegangen bin, da ist dann vielleicht auch mein Fokus oder mein Grundinteresse.“ – Freundschaftszentrierte Lebensweisen als Alternative zu heteronormativen Beziehungswelten

Beitrag von Doreen Kruppa/erschienen in der Krake 2019

In diesem Sommer ist ein Beitrag von mir zu den Ergebnissen meiner Forschung zu freundschaftszentrierten Lebensweisen in der Krake erschienen.
Die Krake ist ein feministisches Untergrund MagaZINE zu alternativen Beziehungsformen, das seit 2006 einmal im Jahr erscheint. Sie befasst sich mit allem, was beziehungstechnisch aus dem Rahmen fällt – z.B. glückliche Singles, Kuschelmonster, Polyamante, KomunardInnen und leidenschaftliche WG-Be­wohnende, FreundInnen-Netze und Aromantiker*Innen, etc., wobei sie viel Wert darauf legt, dass der Humor nicht zu kurz kommt.
Die aktuelle Ausgabe hat einen Freundinnen-Schwerpunkt hat, und ebenso die Nr. 7, die weiterhin erhältlich ist. Mehr zur Krake erfahrt ihr hier: http://krakententakel.de
Zu meinem Beitrag kommt ihr über folgenden Link:
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Dossier zu Freund*innenschaften in der aktuellen Missy 03/18

In der aktuellen Ausgabe des Missy Magazines gibt es ein sehr schönes Dossier zu Freund*innenschaften. Unter dem Titel „Meine Besten“ sind darin auf 14 Seiten vielfältige Beiträge mit unterschiedlichen Themen rund um Freund*innenschaften versammelt, u.a. von Hengameh Yaghoobifarah, Ella Carina Werner, Paula Irmschler,  Anna Mayrhauser, Stefanie Lohaus, Vina Yun, Jesse R. Buendia und Fotos von Jennifer Endom.

Darunter ist auch ein Beitrag von mir, in dem ich erste Ergebnisse meiner Studie zu freundschaftszentrierten Lebensweisen vorstelle. Also kaufen oder am Besten gleich abonnieren!

Mehr Infos findet ihr hier >>!

 

 

 

 

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Vortrag: „Freundschaftszentriert leben. Eine Alternative zu den Einschränkungen in der heteronormativen Beziehungswelt.“

Mittwoch, 17.1.2018, von 19 - 21 Uhr,
Universität Hamburg, Raum 0079,
Von-Melle-Park 5, Hamburg
Im Rahmen der Ringvorlesung „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ an der Universität Hamburg, veranstaltet von der der AG Queer Studies, stelle ich am 17.1., ab 19.00 Uhr, Ergebnisse aus meinem Dissertationsforschungsprojekt vor, in dem ich die Beziehungsvorstellungen und -praxen freundschaftszentriert lebender Menschen in Deutschland untersuche. Von einer freundschaftszentrierten Lebensweise spreche ich, wenn Menschen ihre Freundschaftsbeziehungen in das Zentrum ihres Beziehungsgefüges stellen, anstatt einer romantischen Liebesbeziehung oder der Kleinfamilie, und ihre Lebensgestaltung und -planung auch langfristig nach diesen Freundschaften ausrichten.
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die freundschaftszentrierte Lebensweise für die von mir interviewten Alltagspionier*innen eine Alternative zum hegemonialen Lebensmodell des Zusammenlebens in der Paarbeziehung und Kleinfamilie darstellt. Mit ihrer Lebensweise begegnen sie traditionellen Geschlechterrollen, die sie für sich als einschränkend erleben und ablehnen. Sie ermöglicht ihnen außerdem, die Zumutungen des neoliberalen Kapitalismus für sich und andere durch enge Freund_innenkreise und solidarische Kollektive abzuschwächen.
Ich freue mich auf euer zahlreiches Erscheinen!
Doreen
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The Importance of Friendship Among Women*

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Freundinnenschaften in Serien: „Grace und Frankie“

Diese Comedy-Serie ist sehr, sehr großartig, denn es geht um zwei Frauen Ü 70!

Nachdem beide von ihren Ehemännern verlassen wurden, bilden sie zuerst zwangsweise eine Not-Wohngemeinschaft und entwickeln dabei nach und nach eine enge Freundinnenschaft! Das fällt ihnen jedoch gar nicht so leicht, denn sie sind praktisch in allem verschieden. Die Serie zeigt sehr, sehr witzig und unterhaltsam, wie beide ihr Leben auf ganz unterschiedliche Art neu organisieren, in ihrem sozialen Netzwerk, beruflich und bezüglich ihrer Liebesbeziehungen und ihres Sexlebens (!).

Wenn auch leider klassistisch, ist sie für mich eine außergewöhnliche und feministische Serie, da hier zwei Frauen, die über 70 sind, die Hauptrollen spielen, die dabei sehr diverse Charaktere sind, ihre Freundinnenschaft im Zentrum steht, sie ihre eigenständigen Leben leben, ein durchaus turbulentes Liebesleben und auch Sex-Leben haben und auch Themen wie Vaginaltrockenheit oder der Gebrauch von Vibratoren auf emanzipatorische und witzige Weise behandelt werden.

Danke an Sandra für den super Tipp und euch viel Spaß beim Anschauen!

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„Female Friendships in Young Adult Fiction“

In ihrem Beitrag „From Baby-Sitting to Magic Pants: Why I Love Female Friendships in Young Adult Fiction“ beschreibt Emma Mills für die Website „The Mary Sue“, die feministisch über Pop- & Geek-Kultur berichtet, wie wichtig für sie in ihrer eigenen Kindheit und Jugend positive und realistische Darstellungen von Mädchen- und Frauenfreundschaften in Büchern, Comics und Serien waren und es bis heute sind:

„but the representation of friendship in this series was undoubtedly positive reinforcement at that time of my life. On the pages of these books were girls who supported one another, who celebrated each other’s differences and held up each other up. So often, we see stories that fall back on the notion of girls being pitted against each other, girls feeling threatened by one another, girls vying for the attentions of the same guy. Showing healthy female friendships in YA is absolutely beneficial to young readers.“

Dabei gibt es gleich noch einige tolle Empfehlungen für Bücher und Serien, in denen Mädchen- und Frauenfreundschaften im Zentrum stehen – sowohl im Beitrag von Emma Mills selbst als auch in den Kommentaren der Leser*innen zum Artikel!

Aber lest hier selbst > !

 

 

 

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„Let’s do Friendsgiving this year!“

In mein Emailpostfach flatterte heute der Artikel „The 10 Commandments of Hosting a Fun (and Super-Chill) Friendsgiving“

Und unabhängig davon, ob du überhaupt Thanksgiving feierst oder nicht – es braucht keinen Anlass und es lassen sich jeder Zeit genug gute Gründe finden, um mal wieder mit Freund*innen in netter Runde zusammenzukommen und eure Freund*innenschaften zu feiern!

Viel Spaß euch!

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